Cora von der Heyden

Psychosomatische und psychische Erkrankungen| Tumorerkrankungen| Wirbelsäulenerkrankungen

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Jahrgang: 1979

 

Diagnose: Aggressive Zwangsgedanken, generalisierte Angststörung, Panikattacken, Depression, posttraumatische Belastungsstörung, psychosomatische Beschwerden, Schmerzen aufgrund von Bandscheibenvorfällen in der LWS und HWS und einer Wirbelfraktur, Gebärmutterhalskrebs

 

 

Krankheitsentstehung

 

Um den Heilungsweg und die Heilungsgeschichte nachvollziehen zu können ist es wichtig, zunächst die Entstehung des ganzen Schlamassels zu verstehen. Vor vier Jahren hatte ich den Tiefpunkt in meinem Leben erreicht. Der erweiterte Suizid meiner Schwester, gemeinsam mit ihrem Sohn im März 2015, zog mir den Boden unter den Füßen weg. Meine Kindheit in einer Sekte mit körperlicher und emotional/seelischer Gewalt legte den Grundstock für meine späteren psychischen Erkrankungen. Ständig fühlte ich den drohenden Tod durch „Gottes Hand“ wie ein Damokles-Schwert über mir schweben.

 

Mein Vater Alkoholiker, meine Mutter selbst depressiv, meine Schwester bereits damals suizidal und mein Bruder – eine eigene Geschichte für sich. Seit ich denken kann, war mein Leben von Ängsten, Unsicherheit und dem drohenden Tod geprägt.

 

Mit meinem Ausschluss aus der Sekte im Jugendalter war ich von heute auf morgen auf mich allein gestellt. Keinen Tag länger konnte ich dortbleiben, da ich tief in mir spürte, dass etwas in mir stirbt, wenn ich mich weiter mit diesem Gedankengut umgebe. Allerdings bedeutet ein Ausschluss in dem Fall tatsächlich wortwörtlich, aus der Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden. Niemand redet mehr mit dir. Selbst meine Eltern haben bis heute keinen Kontakt mehr zu mir.

 

Zu dieser Zeit hatte ich zum ersten Mal Panikattacken. Sie steigerten sich im Laufe der Jahre zu einer generalisierten Todesangst. In meiner Panik-Hochphase konnte ich nicht einmal mehr Einkaufen gehen. Die Nächte waren eine Katastrophe. Ohne Telefon neben dem Kopfkissen ging gar nichts, aus Angst, nicht rechtzeitig den Notarzt kontaktieren zu können. Ich konnte nicht mehr in die Berge, aus Angst, einen Herzanfall zu bekommen.

 

Später gesellten sich zu meiner generalisierten Angststörung depressive Phasen hinzu. Das Leben war für mich schwer, anstrengend, voller Leid. Etwas, dass ich ertragen und aushalten muss, aber nichts, das Spaß macht. Allzu oft fand ich mich am geöffneten Fenster sitzend wieder und dachte, wie es wohl wäre, wenn ich einfach springe und alles endlich vorbei wäre?

 

Das Einzige das mich zurückhielt, war meine Tochter. Ich hatte eine Aufgabe. Ich hatte Verantwortung. Ich wollte und musste für sie da sein und durfte sie auf keinen Fall im Stich lassen. Das war damals der einzige Überlebens-Strohhalm, der mich über Wasser hielt.

 

Auch auf körperlicher Ebene machte sich das Leid, das ich in mir spürte, bemerkbar. Gebärmutterhalskrebs, ein Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule und ein weiterer Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule.

 

2014, im Alter von 34 Jahren, war ich meines Lebens im wahrsten Sinne des Wortes müde. Ich hatte einen schweren Autounfall. Ich schlief bei 150 km/h auf der Autobahn ein. Geht es noch lebensmüder? Wie durch ein Wunder überlebte ich, entkam knapp der Querschnittslähmung und kam mit einem gebrochenen Lendenwirbel davon.

 

Doch auch das reichte noch nicht aus, um mich wachzurütteln. Dazu brauchte es die ganz große Erschütterung im Jahr 2015. In der Nacht, in der meine Schwester sich mit ihrem Sohn das Leben nahm, begannen meine aggressiven Zwangsgedanken. 24 Stunden rund um die Uhr immer wieder dieselben Gedanken: „Ich muss mich umbringen.“ Und die überwältigende Angst, jemand anderen eventuell aus Versehen umgebracht zu haben. Die Bedrohung in mir selbst war so übermächtig groß geworden, so dass ich mich freiwillig in eine psychosomatische Akutklinik begab.

 

Die Wende meiner Geschichte

 

Diese Zeit war gleichzeitig die schlimmste, schrecklichste, aber auch wichtigste und wertvollste Zeit in meinem Leben. Manchmal muss ein System erst komplett zusammenbrechen, damit es sich völlig neu finden und wiederaufbauen kann.

 

Damals habe ich das natürlich nicht so gesehen. Viel zu tief steckte ich in meinem Trauma und meiner Trauer. Aber heute kann ich sagen, dass ich selbst die Erfahrung gemacht habe, dass in jedem Ende auch ein neuer Anfang und die Chance der Veränderung steckt.

 

Ich bin von Grund auf, ein sehr lebensfroher Mensch und sage Ja zum Leben. „Alles hat sich verändert. Nichts ist mehr so, wie es vorher einmal war“ das war meine Vorstellung in der Begrüßungsrunde in der psychosomatischen Klinik. Ich wollte leben. Und ich wollte einen Weg aus den aggressiven Zwangsgedanken und all dem Kummer und Leid und den Schmerzen in mir und meinem Körper finden.

Das war der erste Schritt der Heilung: Die bewusste Entscheidung

 

Ja, ich will etwas ändern. Ja, ich will leben. Ja, ich will eines Tages wieder glücklich sein. Ja, ich will wieder Spaß und Freude am Leben haben. Ja, ich bin bereit, Hilfe anzunehmen. Ja, ich bin bereit, mich meinen Ängsten zu stellen. Ja, ich bin bereit, mich mit mir selbst auseinanderzusetzen und in die Tiefen meines Seins vorzudringen. Ja, ich bin bereit, meinen Kummer und meinen Schmerz hinter mir zu lassen. Ja, ich bin bereit zu heilen und völlig gesund zu werden.

 

Ja, ich will!

 

Wenn wir etwas in unserem Leben verändern wollen ist es wichtig, dass wir die bewusste Entscheidung für die Veränderung treffen.

 

Ein Ja zu uns selbst öffnet den Weg in Richtung Heilung.

 

Zu dieser Entscheidung gehört natürlich weit mehr, als nur Ja zu sagen. Dieses Ja beinhaltet, den Mut aufzubringen, sich mit seinen größten Ängsten zu konfrontieren und sich allem, was in einem selbst ist, zu stellen. Annehmen und akzeptieren was ist. Den IST-Zustand eruieren und eine Bestandsaufnahme unserer inneren Wahrheit machen. Ohne Wertung. Ohne Urteil. Ohne Kritik. Hinsehen, Hinhören, Hinspüren und wahrnehmen. Den Blick nach innen richten und sich selbst erforschen.

 

Realitäts-Check: Was macht das alles mit mir? Wie reagiere ich darauf? Warum reagiere ich auf diese Art und Weise? Welche Emotionen und Ängste kommen in mir hoch? Was will mir mein Innerstes mitteilen? Welchen Sinn haben meine Symptome und meine Krankheiten?

 

Erst wenn wir genau feststellen und wahrnehmen, was zu der jetzigen Situation geführt hat, in der wir uns körperlich, seelisch und geistig befinden, sind wir in der Lage, auch etwas verändern zu können. Wir müssen verstehen, was in uns geschieht, damit wir in Zukunft andere Entscheidungen treffen können, andere Emotionen empfinden können und auf einer tieferen Ebene von innen heraus vollständig heilen können.

 

Diese Entscheidung hat allerdings noch einen weiteren positiven Nebeneffekt. Denn in dem Moment, in dem wir Ja zu uns selbst, zum Leben und zur Veränderung sagen, übernehmen wir automatisch die Verantwortung für unsere Situation, unsere Krankheit und somit auch für unseren Weg der Heilung. Wir sind nicht länger im Opfermodus oder darauf angewiesen, von jemandem im Außen geheilt zu werden, ganz nach dem Motto: „wenn xyz sich anders verhält“ oder „wenn dieses oder jenes anders wäre, dann könnte ich endlich gesund, glücklich und in Frieden sein“.

 

Mit dem Ja zur Heilung holen wir uns die Macht in unser Leben zurück, selbst etwas zu verändern. Wir selbst können etwas tun. Und das fühlt sich großartig, machtvoll und alles andere als hilflos, schwach und klein an.

 

Was mir auf meinem Heilungsweg geholfen hat

 

Die Therapieangebote in der Klinik waren gut. Es gab Gruppen- und Einzeltherapie-Gespräche, Kunsttherapie, Körper- und Sporttherapie und immer einen Ansprechpartner für den Notfall.
Aber das, was für mich wirklich wertvoll war, war die Tatsache, einfach mal Zeit für mich zu haben. Mich acht Wochen einzig und allein nur um mich selbst kümmern zu dürfen. Keine Verpflichtungen, keine Ablenkung. Viel Zeit und Ruhe. Denn Heilung kann nur in der Ruhe entstehen. Es ist wie ein gebrochener Knochen. Es braucht Zeit und die Abgeschiedenheit, Dunkelheit und Ruhigstellung eines Verbandes, damit der Knochen in der Tiefe von innen nach außen heilen und sich neu aufbauen kann.

 

Mein Ja zur Veränderung gab mir die nötige Motivation und den inneren Antrieb, im Hier und Jetzt sofort mit der Veränderung zu beginnen. Unabhängig vom Klinikangebot begann ich täglich zu meditieren. Die Meditation ist für mich das größte Heilungsgeschenk gewesen. Die Meditation war mein „Verband“, der mir Ruhe, Stille, die nötige Abgeschiedenheit von der Welt im Außen und Zeit mit mir selbst schenkte.

 

In dem heilvollen Zustand der Meditation, fand ich mein Inneres Kind. Ich war zutiefst erschüttert, als ich feststellte, dass dieses wundervolle kleine Wesen, das fast im Meer ertrunken und nun leblos am Strand lag, ich selbst bin. Es war mehr tot als lebendig. Das Kind, das ich in der Meditation wahrnahm, war mein Inneres Kind.

 

Als mir dies bewusst wurde, gab ich meinem Inneren Kind ein Versprechen:

„Ich verspreche dir, dich nie wieder im Stich zu lassen. Es tut mir leid, dass ich mich all die Jahre nicht um dich gekümmert habe. Es tut mir leid, dich so lange nicht gehört, gesehen und wahrgenommen zu haben. Es tut mir leid, dass ich dich fast sterben ließ. Bitte verzeih mir. Ich werde von nun an immer an deiner Seite sein und auf dich Acht geben. Du musst nie wieder Angst haben, denn jetzt bin ich da um dich zu beschützen.“

 

Und dieses Versprechen habe ich bis heute nicht gebrochen. Jeden Tag schaue ich nach meinem Inneren Kind. Frage, wie es ihm geht, was es braucht und welche Bedürfnisse darauf warten, gestillt zu werden.

Als ich anfing, mit meinem Inneren Kind in Kontakt zu treten, verstand ich jeden Tag mehr und mehr, dass alle meine emotionalen und seelischen Schmerzen ihre Wurzel in der Kindheit hatten und in meinem Inneren Kind beheimatet waren. Nie hatte ich gelernt mit meinen Ängsten, meiner Wut und allen anderen Emotionen umzugehen. Nie hatte ich gelernt, meine Bedürfnisse, die hinter diesen Gefühlen stecken, wahrzunehmen und zu befriedigen.

 

In dem Moment, als ich begann, mit mir selbst in einer gnädigen, verständnis- und vergebungsvollen, mitfühlenden und wertfreien Weise umzugehen und anfing, mich selbst zu lieben, heilte mein Inneres Kind.

Endlich bekam ich den Schutz, die Geborgenheit, die Fürsorge, die Sicherheit, das Vertrauen und die bedingungslose Liebe, die ich mein Leben lang entbehrt hatte.

 

Erst vor Kurzem machte ich wieder eine für mich eindrucksvolle Erfahrung. Meine Kreuzschmerzen waren enorm und ich konnte den Schmerz fast nicht aushalten. Also ging ich in die Meditation und stellte den Kontakt zu meinem Inneren Kind her. Und da spürte ich den Schmerz in meinem Innern. Ich hätte schreien können, vor Trauer und Kummer und seelischem Schmerz, die sich in mir befanden. Ich nahm mein Inneres Kind in den Arm, sagte ihm, es müsse nicht länger hierbleiben, es dürfe auch gehen. Ich habe es mit allem versorgt, was es in dem Moment brauchte – Nähe, Zuwendung, Trost, Schutz und Liebe. Und als ich die Meditation beendete, waren meine Kreuzschmerzen wie weggeblasen. Nicht der geringste Schmerz war übriggeblieben. Er durfte in der Tiefe meines Seins durch die Liebe heilen.

 

Zu dem ersten Schritt – den IST-Zustand offen und ehrlich festzustellen, mit all den Ängsten, Emotionen und schmerzhaften Erinnerungen in mir – gesellte sich alsbald ein zweiter Schritt: Ich hinterfragte alles was ich in mir an Glaubenssätzen und Überzeugungen fand.

 

All meine Ängste, meine Zwangsgedanken, meine Schmerzen. Warum sind sie da? Was wollen sie mir sagen? Haben sie womöglich ein Geschenk für mich, das ich nur noch nicht erkennen kann?

 

Als ich anfing, meine aggressiven Zwangsgedanken nicht mehr als mein Feind zu betrachten, als eine schlimme Krankheit, die mir das Leben schwer macht, sondern als Geschenk, das eine Botschaft für mich bereithält, fing ich an, meine gesamte Erkrankung mit wohlwollenden und gnädigen Augen zu betrachten. Denn Tatsache ist, dass meine aggressiven Zwangsgedanken nichts anders als ein Ausdruck meiner unterdrückten und nicht gelebten Wut waren.

 

Immer, wenn ich Ja sagte, obwohl ich Nein meinte, immer, wenn ich mal wieder ohne zu murren meine Grenzen von anderen überschreiten ließ, immer, wenn ich mir selbst nicht treu blieb und nicht für mich selbst einstand, immer dann tauchten die aggressiven Zwangsgedanken auf. Die unterdrückte Wut ging in Autoaggression über. Das, was ich nicht fühlen und da sein lassen wollte – meine Aggression – musste ich im wahrsten Sinne des Wortes in meinem Kopf in Form von aggressiven Zwangsgedanken hören.

 

Erst als ich mir selbst erlaubte, dass alles da sein darf, jedes meiner Gefühle eine Daseinsberechtigung hatte und ich mich selbst dazu ermutigte, diese auch wahrzunehmen, konnte ich das Bedürfnis, das in Wahrheit hinter der Emotion stand, erkennen und stillen.

 

Ich begann Nein zu sagen, wenn ich Nein meinte. Ich sagte Ja, wenn ich Ja sagen wollte. Ich sagte Stopp, wenn ich Stopp sagen wollte. Ich begann mich und meine Bedürfnisse ernst zu nehmen. Und im gleichen Zuge brauchte ich keine aggressiven Zwangsgedanken mehr, die mich auf diese innere Dysbalance aufmerksam machten. Sie lösten sich auf, da ich von nun an für mich selbst einstand und mir selbst treu war.

 

Und selbst wenn sich noch einmal ein aggressiver Zwangsgedanke bemerkbar machen sollte, dann lehne ich ihn nicht ab, sondern sage: Danke. Danke, denn du machst mich darauf aufmerksam, dass ich offensichtlich wieder einmal etwas gesagt oder getan habe, dass nicht mit meinem wahren, inneren Empfinden in Einklang war.

 

Das alles ging Hand in Hand mit dem Kontakt zu meinem Inneren Kind und seiner Heilung. Ich lernte Selbstvertrauen, Selbstsicherheit, Selbstfürsorge, Selbstliebe und letztendlich auch Selbstheilung. Ich heilte mich selbst, indem ich mein Inneres Kind, meine Vergangenheit und meine innere Welt heilte.

 

Meine Krankheit – Mein größtes Geschenk

 

Inzwischen bin ich in der glücklichen Lage, alles – und damit meine ich wirklich A L L E S – positiv zu bewerten. Manchmal muss man durch das tiefste Tal gehen, um den Gipfel erklimmen zu können. Alles, was es dazu braucht, ist die Bereitschaft, sich seinen eigenen Dämonen zu stellen und zu verstehen, warum sie da sind. Heute kann ich voller Dankbarkeit sagen: „Alles hat sich verändert. Nichts ist mehr so, wie es vorher einmal war. Und das ist auch gut so.“

 

Keine Krankheit ist jemals gegen uns oder versucht, uns das Leben schwer zu machen. Ganz im Gegenteil. Jede Krankheit und jedes Symptom ist in Wahrheit ein Geschenk. Ein Versuch unserer Seele, auf eine innere Dysbalance aufmerksam zu machen. Krankheiten sind die Sprache unserer Seele. Und wenn wir bereit sind, diese Sprache zu lernen und in die innere Welt zu reisen, dann werden sich uns ganz neue Wege in Richtung Heilung eröffnen.

 

Ich bin unendlich dankbar, all diese Erfahrungen in meinem Leben gemacht zu haben, denn heute kann ich als Heilpraktikerin und spirituelle Seelenbegleiterin viele andere Menschen auf ihrem Heilungsweg begleiten.

 

Ich helfe den Menschen zu verstehen, zu erkennen, zu verändern, zu vergeben, loszulassen, Frieden zu schließen, dankbar anzunehmen und durch tief empfundenes Mitgefühl zu heilen. Ich helfe, das Herz wieder zu öffnen, damit die beste Medizin der Welt frei fließen kann: die (Selbst-)Liebe.

 

Außerdem finde ich, gibt es nichts Heilsameres, als sich alles von der Seele zu schreiben. Deswegen gibt es auf meiner Homepage auch einen Blog, in dem ich offen und ehrlich meine eigene Geschichte und meinen Weg der Heilung mit der Welt teile. Inzwischen ist das Ganze zu einer Instagram- und Facebook-Seite gewachsen, ein eigener YouTube-Kanal ist gerade in der Entstehung und eine Facebook-Gruppe zum gemeinsamen heilsamen Austausch gibt es auch.

 

Mein Anliegen ist es, der Welt Mut zu machen und Wissen zu vermitteln. Wir selbst haben die Macht und die Fähigkeit, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen und zum Guten zu wenden. Krankheit oder Heilung, es ist unsere Wahl. Wähle die (Selbst-)Liebe und Du wirst wahre Wunder erleben. Denn wenn ich es geschafft habe, kannst Du es auch.
Das Leben liebt Dich

 

Spiritualität und Meditation sind zwei wundervolle Begleiter auf dem Weg der Heilung. In der Stille der Meditation, dem sich Hier und Jetzt hingeben und den Blick nach innen richten besteht die Chance, die wundervolle Wirklichkeit in uns selbst zu finden. Wir können uns mit etwas Größerem verbinden und das Bewusstsein erlangen, dass wir immer beschützt, behütet, geführt und in Sicherheit sind. Immer.

 

Unsere Wirklichkeit wird zu unserer Realität. Und das Leben und alles, was in unserem Leben geschieht, ist immer für uns und dient unserem höchsten Wohl. Auch, wenn wir das im Moment vielleicht noch nicht erkennen können, so hält doch alles-was-ist ein verborgenes Geschenk für uns bereit. Nur, weil wir das Geschenk manchmal nicht sehen, erkennen oder annehmen wollen, heißt es nicht, dass es kein Geschenk ist.

Dein Körper ist nicht gegen Dich. Er ist immer für Dich und will nur Dein Bestes. Höre ihm zu. Lausche, was er dir zu sagen hat und schaue genau hin, welche Botschaft er Dir übermittelt. Dann wirst Du erkennen, dass wahre Heilung beginnt, wenn die Liebe in Dir erwacht.

 

Lerne wieder zu vertrauen. Alles ist gut. Wir bekommen vielleicht nicht immer das, was wir uns wünschen oder wollen, aber definitiv immer das, was wir für unsere Entwicklung benötigen. Unsere Symptome und Krankheiten sind kein Fluch. Ganz im Gegenteil. Sie sind die Sprache unserer Seele und wollen uns wieder ins Gleichgewicht bringen.

 

Wahre Heilung entsteht nur in uns selbst. Wenn wir heilen wollen, müssen wir in uns selbst erkennen, was uns krank gemacht hat. Lösen wir den Konflikt im Innern, löst sich auch das Symptom im Außen auf. So wie sich auch in mir nach und nach all meine Beschwerden und Symptome auflösen und heilen durften.
Was bedeutet es, heil zu sein?

 

Zu heilen und wieder ganz zu sein bedeutet für mich, mich mit allem-was-ist anzunehmen. Ganz sein heißt für mich, dass alles ganz da sein darf. Wertfrei. Kritikfrei. Urteilsfrei. Alle Emotionen, alle Gedanken, alle Wünsche. Alles darf sein und ich nehme sie ganz und gar als Teil von mir wahr. Ich stoße keines von mir weg und verurteile mich nicht für dieses oder jenes Empfinden. Denn erst dann bin ich in mir ganz und vollständig heil. Erst wenn alle Puzzleteilchen da sein dürfen und an ihrem richtigen Platz integriert sind, ist mein inneres Bild, meine innere Welt heil und ganz.

 

In dem Maße, in dem wir Verständnis, Mitgefühl, Vergebung, Dankbarkeit, Wohlwollen, Fürsorge, Respekt und Liebe für uns selbst im Innern empfinden, wird es auch im außen sichtbar werden. Wenn wir anfangen uns selbst zu lieben, heilen wir unsere innere Welt und somit auch unsere äußere Welt. Heilung geschieht immer von innen nach außen. In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist. Was wäre also naheliegender, als den Blick nach innen zu richten, an die Wurzel allen Übels und von innen heraus zu heilen?

 

Heilung beginnt, wenn die Liebe in dir erwacht – die bedingungslose und grenzenlose Liebe zu dir selbst.

 

Um die vielen verletzten Inneren Kindern der Welt heilen zu können, ist bis Ende 2019 mein erstes Online-Programm zur Heilung des Inneren Kindes geplant, sowie im Laufe des Jahres 2020 mein erstes Buch, das ich ganz den Themen der Selbstheilung, Selbstliebe und tieferen Zusammenhängen von Ursache und Wirkung widmen werde.

 

Hier findest Du die Links zu meiner heilerischen Tätigkeit:

 

Homepage

 

Blog „Universal Flow“ rund um die Themen Spiritualität, Naturheilkunde, ganzheitliche Medizin, Inneres Kind und Selbstliebe

 

Tages-Seminar: „Heilung beginnt, wenn die Liebe in dir erwacht“

 

Aktuelle Vorträge

 

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Ich freue mich auf Dich!

 

Alles Liebe, Deine Cora

 

 

Stand: 02.05.2019

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